Hochländer-Wintercup: Kressenbach/Ulmbach siegt / Seemental vor VfR auf Rang drei

Die SG Kressenbach/Ulmbach hat in Fischborn die erste Auflage des Hochländer Fußball-Winter-Cups gewonnen. Die Mannschaft von Spielertrainer Tim Mulfinger schlug in Finale Gastgeber SV Hochland Fischborn klar mit 3:0-Toren. Im kleinen Finale standen sich mit dem VfR Wenings und dem SV Seemental zwei Teams aus der Kreisoberliga Büdingen gegenüber. Nach einem 1:1 nach regulärer 40-minütiger Spielzeit setzten sich die Seementaler im Elfmeterschießen durch.
Es war das zweite verlorene Elfmeterschießen des VfR Wenings kurz hintereinander, denn bereits zuvor wurden die Spieler des Gruppenliga-Absteigers zum Strafstoßpunkt gebeten, um den Sieger in der Gruppe B zu ermitteln. Der VfR hatte nach drei Vorrundenpartien genauso wie die SG Kressenbach/Ulmbach sieben Punkte und 3:0 Tore auf dem Konto. Da der direkte Vergleich der beiden Teams torlos endete, musste das Elfmeterschießen entscheiden. Kressenbach/Ulmbach, der Tabellensiebte der Kreisoberliga Fulda Süd, gewann mit 5:3 und buchte damit das Final-Ticket. Dort wartete A-Ligist Hochland Fischborn. Mit überzeugenden Auftritten gegen die in der A-Liga Fulda-Lauterbach beheimatete SG Grebenhain/Bermuthshain (4:0) und einem 1:1 gegen den Büdinger Kreisoberligist TV Kefenrod standen die Hochländer vor einem Endspiel gegen die zuvor zwei Mal siegreich gewesene Elf des SV Seemental. Überraschend hielt die Truppe von Trainer Boban Milovanovic den Büdinger Kreisoberligisten deutlich mit 5:1 nieder. Im Endspiel setzte sich letztendlich die Klasse der SG Kressenbach/Ulmbach durch. Lennard Betz brachte die Spielgemeinschaft in Führung, Spielertrainer Tim Mulfinger legte zwei weitere Treffer zum 3:0-Endstand nach.
Der SV Seemental tröstete sich mit Platz drei und dem kleinsten der drei zu vergebenen Pokale. Im Spiel um Platz fünf sammelte Kreisoberligist SG Freiensteinau mit einem knappen 1:0-Erfolg gegen den TV Kefenrod Selbstvertrauen, während die SG Wolferborn/Michelau/Bindsachsen gegen die SG Grebenhain/Bermuthshain im Spiel um Platz sieben eine bis dahin dürftige Turnierbilanz mit einem glatten 4:0-Sieg aufpolierte und sich damit Rang sieben sicherte.
Im Vordergrund der allesamt fairen Begegnungen stand jedoch der Testcharakter. Alle acht teilnehmenden Mannschaften kamen an insgesamt zwei Turniertagen auf vier Mal 40 Minuten Spielzeit. „Wir sind sehr zufrieden mit unserem ersten Turnier und natürlich auch mit dem Abschneiden unserer eigenen Mannschaft. Wir haben einige Kreisoberligisten hinter uns gelassen, was aber natürlich auch daran lag, dass wir den Heimvorteil hatten. Wir konnten auf unserem Platz schon zwei Wochen lang trainieren“, berichtet Sören Huhn, der Sportliche Leiter des SVH. Das Teilnehmerfeld des ersten Winter-Cups war unterdessen bewusst bunt gemischt und die Zusagen nur Mannschaften aus Nachbarkreisen vorbehalten. „Wir wollten auch ein klein wenig Werbung für unseren Platz machen“, berichtet Huhn. Vermietungserlöse sollen in die Refinanzierung des im vergangenen Jahr fertiggestellten Kunstrasenprojekts einfließen.