„Wir sind auf einem guten Weg, doch dieser wird noch ein langer sein."

Der Kreis-Anzeiger blickte zwischen den Jahren auf die Hinrunde der Kreisoberliga zurück und hat dort natürlich auch ein Fazit über den SV Seemental gezogen:

 

Die Abgänge von Offensivspielern wie Justin Lohrey oder Spielertrainer Sebastian Reutzel lösten vor der Saison beim SV Seemental einen kleinen Umbruch aus. Der neu verpflichtete Übungsleiter Mile Milijasevic wollte dem Team einen neuen Spielstil verpassen und scheiterte damit krachend. Das 0:7-Debakel zum Auftakt bei der SG Hettersroth/Burgbracht leitete den Fehlstart ein. Ohne Selbstvertrauen und die nötige Kompaktheit im Spiel schlitterte die junge Elf des SVS durch die erste Phase der Saison.


Nach der Trennung von Milijasevic übernahm der Vorsitzende Alexander Hein interimsweise auch das Traineramt. Zurück zu alten Tugenden lautete das Motto. Auch wenn die Heimniederlage gegen den SV Ranstadt schmerzte, so zeigte die Formkurve der Seementaler doch stetig nach oben. Höhepunkte war der 1:0-Derbysieg beim VfR Wenings und die Aufholjagd beim 3:3 gegen den TV Kefenrod.

 

„Wir setzen bewusst auf eigene junge Leute, die in der Kreisoberliga die nächsten Schritte machen sollen. Wir wollen uns mit diesem Konzept für die gute Jugendarbeit belohnen und die Mannschaft mit einer Identität ausstatten“, argumentiert Hein.

 

Für die Rückrunde verpflichtete der Vorstand mit Jörg Huwe einen erfahrenen Coach, der speziell in seiner Düdelsheimer
Vergangenheit Stärken beim Fördern junger Spieler bewiesen hat. Spielerische Fortschritte gepaart mit Kampf, Wille und Ehrgeiz sollen die Schlüssel zum sicheren Klassenerhalt sein. „Wir sind auf einem guten Weg, doch dieser wird noch ein langer sein. Im Tabellenkeller ist alles eng beisammen“, ist Alexander Hein in Sachen Klassenerhalt optimistisch, weiß aber, dass dieser kein Selbstläufer sein wird.