Viktoria Nidda macht in Ober-Seemen aus 0:2 in letzten 20 Minuten noch klaren Sieg

Blatt nach Zwei-Tore-Rückstand gewendet

Christian Plößer | Foto: TW
Christian Plößer | Foto: TW

Im Topspiel des 7. Spieltags hatte in der Fußball-Kreisoberliga Büdingen der Tabellenvierte SV Seemental den Meisterschaftsmitfavoriten SC Viktoria Nidda zu Gast. Das Spiel hätte sicherlich mehr als 80 Zuschauer verdient gehabt, denn in der zweiten Halbzeit wurde einiges geboten. Der SV Seemental ging mit 2:0 in Führung, doch die Pilch-Elf gab sich nicht geschlagen und landete am Ende noch einen 4:2 (0:0)-Auswärtserfolg.

 

SV Seemental – SC Viktoria Nidda 2:4 (0:0)

 

Der SVS hatte durch Tobias Silberling die erste Tormöglichkeit, doch wurde der Schuss noch abgeblockt (8.). Nach gut zehn Minuten übernahm die Viktoria das Kommando, doch die kurze Drangphase der Gäste verpuffte. Beller und Schmidt brachten das Niddaer Gehäuse in Gefahr (16) und auf der Gegenseite die erste Großchance für Nidda, doch Rafaelyan scheiterte aus spitzem Winkel am aufmerksamen Seemener Keeper Ulrich (18.). Acht Minuten später eine Doppelchance für die Gäste, als Jusufi zwei Mal in Ulrich seinen Meister fand. Nidda war jetzt dem Führungstreffer näher, auch wenn der SV Seemental mehr Spielanteile besaß. Nach einem Eckball eine gute Kopfballchance für den Niddaer Storz (39.). Auch Rafaelyan (41.) vergab in aussichtsreicher Position und mit dem Halbzeitpfiff die bis dato beste Möglichkeit für die Seemener, als nach einem Distanzschuss von Tobias Silberling der Ball um Haaresbreite das Niddaer Gehäuse verfehlte (45.).

 

Die zweite Halbzeit begann für die Einheimischen verheißungsvoll, denn Tom Beller sorgte für das 1:0 (48.). SVS-Keeper Ulrich stand im Brennpunkt, als er zwei Großchancen der Gäste vereitelte (53.). Nidda drängte auf den Ausgleich, doch die Jung-Elf erhöhte durch Lucas Schmidt auf 2:0 (69.). Nur drei Minuten später schaffte Rafaelyan allerdings den 2:1-Anschluss (72.). Der freistehende Rogall köpfte ungehindert zum 2: 2ein (75.). Nidda wollte jetzt mehr. Erneut nach einem Standard stand Michell Rauch goldrichtig und köpfte zum 2:3 ein (88.). Den Sieg der Viktoria perfekt machte Rafaelyan, dem in der Nachspielzeit das Tor zum 2:4-Endstand gelang. Nach dem Spielverlauf der zweiten Halbzeit ein am Ende nicht unverdienter Auswärtssieg der Elf von der Gänsweid.

 

Quelle: Kreis-Anzeiger vom 09.09.2019